Monats-Archive: Dezember 2021

Ergänzende Hinweise zum Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden

Nachstehendes Schreiben aus dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit Ergänzenden Hinweisen zum Infektionsschutz vom 24.12.2021 bis 02.01.2022:

 

„406-65001-323 (H)                            Hannover, 17.12.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

bezüglich meines Schreiben vom 26.11.2021 (s. angefügte Datei), dass in weiten Teilen noch Gültigkeit hat, erhalten Sie ergänzende Hinweise zu der sog. „niedersächsischen Weihnachtsruhe“ gemäß der geänderten Nds. Corona-Verordnung vom 11.12.2021: 

 

Gemäß § 3 Abs. 5 Nds. Corona-VO wird für den Zeitraum vom 24.12.2021 bis einschließlich 02.01.2022 landesweit die Warnstufe 3 festgestellt.

Damit wird in Zusammenwirken mit weitergehenden kontaktbeschränkenden Maßnahmen in diesem Zeitraum sowohl für ungeimpfte als auch für geimpfte und genesene Personen ein zeitlich begrenzter „Notschalter“ als infektionspräventive Schutzmaßnahme in die Verordnung integriert.  

Gemäß § 8 Abs. 6a Nds. Corona-VO dürfen bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel mehr als 10 Personen nur noch nach der 2-G-plus-Regelung zusammenkommen.

Allerdings wird die 2-G-plus-Regelung dahingehend geöffnet, dass geimpfte Personen gem. § 7 Abs. 6 Nds. Corona-Verordnung von der Nachweispflicht über eine negative Testung befreit sind, wenn sie einen Nachweis über eine Auffrischungsimpfung (3. Impfung) oder einen Genesenennachweis nach § 2 Nr. 5 SchAusnahmV über eine Infektion nach dem Vorliegen einer vollständigen Impfung vorlegen.

Der/die Veranstalter/in hat den Nachweis über die jeweils geltende Zutrittsregelung aktiv einzufordern. Wird der entsprechende Nachweis nicht vorgelegt, so ist der Person der Zutritt zu der Veranstaltung zu verweigern (§ 8 Abs. 4 Nds. Corona-Verordnung).

Im Übrigen wird auf die allgemeinen Regelungen der Nieders. Corona-VO in der jeweils gültigen Fassung verwiesen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

 

Uwe Oltrogge

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Referat 406 – Forstpolitik, Jagd und Holzwirtschaft“

 

2021-11-26 OrgHinweise Infektionsschutz Durchführung Gesellschaftsjagden

Quartalsberichte I-III 2021 Wolfsmonitoring

Die aktuellen Quartalsberichte I-III des Wolfsmonitoring in Niedersachsen finden Sie hier:

2021_I_Quartalsbericht_Wolfsmonitoring-1 2021_III_Quartalsbericht_Wolfsmonitoring-1 2021_II_Quartalsbericht_Wolfsmonitoring

Hygieneregeln ASP Gesellschaftsjagden

Nachfolgend ein Rundschreiben von Frau Dr. Evers,  Amtstierärztin des Landkreises Hildesheim, vom 30.11.2021 mit Hinweisen zu Hygieneregeln in Bezug auf ASP und Gesellschaftsjagden:

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

wie Ihnen sicherlich bekannt ist rückt die Afrikanische Schweinepest (ASP) immer näher, zuletzt im Landkreis Ludwiglust- Parchin, nur 50 km von der niedersächsischen Grenze entfernt. Dabei hat es große Sprünge gegeben, die nicht mit der Verbreitung innerhalb der Wildschweinepopulation zu erklären sind, sondern auf Verschleppung durch den Menschen zurück zuführen sind.
Ein Jäger der in seinem Hausschweinebestand einen Ausbruch hatte, war im Landkreis Hameln jagen und hatte auch Kontakt zu dortigen
Hausschweinebesitzern.
Ich möchte vor dem Hintergrund dieser Geschehen und den derzeitig stattfindenden Gesellschaftsjagden, nochmals eindrücklich auf die Prävention von ASP hinweisen. Wenn möglich vermeiden Sie es auf
weiter entfernt liegende Jagden zugehen oder Jäger aus weit entfernten
Gebieten zu der Jagd einzuladen. In jeden Fall sind die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Das heißt es ist nur saubere bei mindestens 60 °C gewaschene Kleidung auf der Jagd zu tragen. Die Stiefel
sind zu reinigen und zu desinfizieren. Der Aufbruch oder die sonstigen
Reste von Wildschweinen aus anderen Revieren dürfen nicht im eigenen
Revier entsorgt werden. Bei Privatpersonen handelt es sich um Abfall, der in die schwarze Tonne entsorgt werden muss oder der
Tierkörperbeseitigung zugeführt werden muss. Besser ist es jedoch aus
fremden Revieren erst keine Tier aufzukaufen.
Jäger, die auch Hausschweine halten, haben die Jagdkleidung und die
Stallkleidung akkurat zu trennen. Jäger sollen nie fremde Ställe betreten. Die Hausschweinebesitzer sollen nicht unnötig fremde Personen
in ihre Ställe lassen.

Ich hoffe, dass wir es so schaffen, die ASP noch etwas länger aus
unseren Wäldern heraus zulassen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Wiebke Evers

Amtstierärztin
Amtsleiterin
Amt für Veterinärwesen
und Verbraucherschutz
Bischof-Janssen-Straße 31
31134 Hildesheim